Vorsicht Elektrosmog!

Elektrosmog hat nichts mit geheimnisvollen Strahlen zu tun, sondern mit Physik. Die Erde ist schon immer elektromagnetischen Wellen ausgesetzt, doch die rasant fortschreitende Elektrifizierung unserer Umwelt erreicht neue Dimensionen. Abstand zu Quellen elektromagnetischer Strahlung wie Hochspannungsleitungen, Funktürme, E- und D-Netze schafft Sicherheit. Abstände einzuhalten wird in unserem dichtbesiedelten Land aber immer schwieriger.

Die Ausstattung der Haushalte mit immer mehr elektrischen Geräten verursacht auch dort einen Wellensalat. Ob er sensible Menschen krank macht und beispielsweise Kopfschmerzen, Unwohlsein, Allergien, Knochenschmerzen oder Schlimmeres auslöst, ist umstritten. Aber die Indizien mehren sich. Gänzlich unerforscht sind noch das Zusammenwirken der elektromagnetischen Wellen mit anderen Umweltfaktoren.

Auf der sicheren Seite ist, wer z.B. an Plätzen, an denen er sich lange aufhält, einen Abstand von einem Meter zu Elektrogeräten und elektrischen Leitungen einhält. Das Bett sollte einen Abstand von zwei Metern zu Heißwasser-Boilern, Speicherheizungen, Fernsehgeräten, Hifi-Anlagen, Sicherungskästen, Radioweckern und ähnlichen Strahlungsquellen haben. Der gut unterm Bett versteckte Kabelsalat zählt ebenfalls zu den Risikofaktoren.

Gefährlicher Mobilfunk?

Handys gelten als chic und mögen praktisch sein. Aber sie haben auch ihren Preis: Sie können Schlafstörungen verursachen, und das Körpergewebe in Antennennähe erwärmt sich. Dabei ist die Augenlinse besonders gefährdet. Bei normaler Haltung des Handys kann allerdings kaum etwas passieren.

Möglichst kurze Gespräche und das Wechseln des Ohrs bei längeren Gesprächen verringern ebenfalls das gesundheitliche Risiko. Übrigens auch das Zuhören, denn nur während des Sprechens sendet das Handy mit hoher Leistung. Auch beim Telefonieren im Zug und im Auto ohne Außenantenne, da das Handy wegen der abschirmenden Wirkung der Metallhaut auf höhere Sendeleistung regelt.

Mobilfunk-Basisstationen werden von verschiedenen Organisationen und Gruppen unterschiedlich beurteilt. Eine abschließendes Urteil ist noch nicht möglich. Eine Belastung ist dann am höchsten, wenn man sich auf der Höhe der Sendeanlage befindet (also im Abstrahlkegel) und der Abstand zur Anlage gering ist. Wo in Heidelberg Sendeanlagen zu finden sind, sehen Sie auf der Internetseite der Stadt Heidelberg.

Schnurlose Telefone können, laut Erfahrungsberichten sensibler Menschen, Stressymptome wie Schlafstörungen, Angstzustände, Kopfschmerzen Hautjucken u.a. hervorrufen. Das gilt für Geräte, die nach dem DECT-Standart arbeiten (steht in der Bedienungsanleitung).



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