ToxFox – Der Kosmetikcheck spürt hormonell wirksame Stoffe auf

ToxFox der Kosmetik-Check

Hormone in Kosmetika

Was haben rund ein Drittel der Pflege- und Kosmetikprodukte auf dem deutschen Markt gemeinsam? Sie enthalten hormonell wirksame Chemikalien! Das ist das Ergebnis einer BUND-Studie, in der über 60.000 Produkte ausgewertet wurden. Die Körperpflegemittel enthielten 15 verschiedene Chemikalien, die wie Hormone wirken. Diese Stoffe dienen vor allem als Konservierungsmittel und UV-Filter. Und das nicht nur in Sonnencreme – die Palette belasteter Produkte reicht von Duschgel, Rasierschaum, Haargel und Lippenstift über Handcremes und Bodylotions bis zu Zahnpasta.

Erschreckend: Bei den Marktführern Beiersdorf (Nivea) und L'Oréal enthält fast jedes zweite Produkt hormonell wirksame Stoffe. Dagegen kommt Naturkosmetik in der Regel ganz ohne diese bedenklichen Chemikalien aus.

Hier finden Sie nähere Informationen zur im Juli 2013 veröffentlichten Studie:

Studie zu Hormonen in Kosmetika des BUND

Bericht zur Studie im SWR

ToxFox – Der Kosmetik-Check als App fürs iPhone

iPhone mit ToxFox-App

Um VerbraucherInnen die Wahl von Produkten ohne hormonell wirksame Chemikalien zu erleichtern, hat der BUND den ToxFox entwickelt. Mit der kostenlosen ToxFox-App für’s iPhone und den iPod touch lässt sich sekundenschnell mit nur einem Klick erkennen, ob ein Kosmetikprodukt diese Stoffe enthält.

Einfach mit der Kamera den Strichcode auf der Produktpackung scannen und schon erhalten Sie Auskunft!

Alternativ können Produkte nach Kategorien sortiert angezeigt oder über die Stichwortsuche gefunden werden. Mehr als 60.000 Artikel deckt die App zum Start bereits ab, weitere Produkte werden folgen. Aus Kostengründen kann die ToxFox-App zunächst nur für iOS-Geräte zur Verfügung gestellt werden. NutzerInnen von Android, Windows Phone und anderen internetfähigen Handys können den Kosmetik-Check mit unserer mobilen Seite machen.

Jetzt sofort Produkt überprüfen: mobile ToxFox-Seite

ToxFox-App herunterladen (iTunes)

Naturkosmetik und Körperpflege

Naturkosmetik liegt im Trend. Immer mehr Menschen wollen umweltverträglich leben und vermeiden bewusst Produkte, die möglicherweise Schadstoffe enthalten könnten. Im Gegensatz zu Bio-Lebensmitteln ist der Begriff "Naturkosmetik" aber nicht geschützt. Manchen Herstellern reichen schon ein paar Tropfen Pflanzenöl, um ihr Produkt als "Naturkosmetik" anzupreisen. Deshalb sollte man beim Kauf vorsichtig sein. Es gibt einige Gütesiegel, die beim Einkauf Orientierungshilfen liefern. Eine Übersicht über die gängigen Siegel und ihre Bedeutung finden Sie unter:

http://www.label-online.de/

Neben den offiziellen Siegeln gibt es noch eine Reihe von Herstellern, die ihre eigenen firmeninternen Richtlinien verwenden, obwohl diese oft nicht so streng sind wie die offiziellen Gütesiegel. Schauen Sie auf die Website von Firmen und prüfen Sie, welche Richtlinien sie einhalten.



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