Was ist ihr Beitrag zum Klimaschutz?

Wissen Sie eigentlich, wann Sie das Klima schonen und wann Sie es schädigen? Wissen Sie wie viel Klimagase ein durchschnittlicher Deutscher und ein durchschnittlicher Erdenbürger pro Jahr in unsere Atmosphäre abgeben? Wie sieht es eigentlich mit Ihrer persönlichen Bilanz aus? Machen sich Ihre Bemühungen der letzten Jahre schon bemerkbar? Um Ihnen diese Fragen zu beantworten hat das Institut für Energie und Umweltforschung einen CO2-Rechner entwickelt, mit dem Sie Ihre persönliche Bilanz ausrechnen können. Probieren Sie ihn doch einfach mal aus! Wenn Fragen auftauchen, können Sie sich gerne an uns wenden.

Klicken Sie hier um den CO2-Rechner zu öffnen

http://ifeu.klima-aktiv.de/

LED und Energiesparlampen

Würden sämtliche Glühbirnen sowie alle Halogenlampen durch LED- oder Energiesparlampen ersetzt, könnten all unsere Kernkraftwerke sofort vom Netz genommen werden, besagt eine Berechnung des Fachverbandes Elektrische Lampen. Das sollte doch motivieren, wo es möglich und sinnvoll ist, sie einzusetzen.

Energiesparlampen
sind nichts anderes als Leuchtstofflampen (alt: Neonröhren), die man in normale Fassungen schrauben kann. Sie brauchen allerdings ein Vorschaltgerät, was sie dick, zu dick für zierliche Leuchten, und auch teurer macht. Dafür halten sie aber viel länger und nutzen den zugeführten Strom fünfmal besser aus. Nach ihrer Lebensdauer haben sie dem Käufer bis zu ca. 85 € Stromkosten eingespart

LED Lampen verbrauchen noch weniger Energie, als die Leuchtstofflampen und halten dreimal so lang, sind aber auch noch etwas teurer. LED-Lampen gibt es inzwischen dimmbar,  mit warmweißem Licht, in allen Größen und mit allen Sockeln. Da sie auch sofort nach dem Einschalten die volle Leuchtleistung erbringen, sind sie für fast alle Zwecke einsetzbar.

Leuchtstoff- und Energiesparlampen enthalten Quecksilber. Sie gehören deshalb ausnahmslos in den Sondermüll, wenn sie ausgedient haben. Trotzdem sind sie auch diesbezüglich der Glühbirne überlegen, denn bei der Stromgewinnung aus Kohle wird stets etwas Quecksilber frei. Durch den Betrieb der Glühlampe wird deshalb eine doppelt so hohe Menge Quecksilber abgegeben, obwohl sie überhaupt keines enthält.

Standby - der stille Stromfresser

Mindestens 11 Prozent des Stroms in deutschen Haushalten und Büros werden durch ungenutzte Geräte im Standby-Betrieb verbraucht. Locker 70 € im Jahr könnte jeder Privathaushalt sparen, würden vor dem Schlafengehen alle Geräte richtig ausgeschaltet werden. Den größten Tribut für den Leerlaufbetrieb aus Bequemlichkeit zahlt aber die Umwelt - in Form von steigenden, klimaschädigenden Kohlendioxidabgasen oder radioaktivem Müll. Denn die absurde Verschwendung benötigt inzwischen Strom von zwei bis drei Kraftwerken.

Ein zu hoher Preis, meinen wir von der BUND-Umweltberatung und appellieren deshalb: „Ganz abschalten!“, also den Ausknopf am Fernseher drücken oder den Stecker herausziehen. Ob ein Gerät im Leerlaufbetrieb ist, erkennt man meist daran, daß beim Ausschalten mit der Fernbedienung ein kleines Lämpchen aufleuchtet. Fernseher, Videorecorder und Satelittenempfänger haben sich als die größten Stromfresser im Standby-Modus herausgestellt. Aber auch beispielsweise Uhren in Haushaltsgeräten, Bewegungsmelder oder Ladestationen für elektrische Zahnbürsten haben ihren Anteil.

Einige wenige Hersteller bieten Geräte mit Abschaltautomatik an. Zum Nachrüsten gibt es Zusatzgeräte, die Fernseher, CD-Player oder Videorecorder nach Benutzung vom Netz trennen. Sie reagieren ebenfalls auf die Fernbedienung, brauchen aber kaum Strom.

Strom sparen beim Weihnachtsplätzchenbacken

Strom gilt als edle Energie. Am Ort des Verbrauches entstehen keine Abgase. Aber: Bei seiner Erzeugung in den Kraftwerken aus Öl, Gas oder Kohle gehen in der Regel zwei Drittel (!) der Energie verloren. Die Luft wird also umsonst verpestet, das Klima unnötig aufgeheizt. Wird der Strom aus Kernenergie erzeugt, beschert er uns neben dem Risiko einer radioaktiven Verseuchung das real existierende, bis heute ungelöste, gewaltige Atommüllproblem.

Wer umweltbewußt ist, spart deshalb Strom (wie Energie allgemein), wo es nur geht. Das heißt zum Beispiel: Strom wird möglichst nicht zum Heizen, Warmwasserbereiten und Kochen eingesetzt. Beim Kauf von Elektrogeräten wie Waschmaschinen entscheidet man sich für energiesparende marktbeste Geräte. Ebenso läßt sich Strom durch die geschickte Benutzung von Elektrogeräten sparen. Zum Beispiel beim Plätzchenbacken in der Vorweihnachtszeit. Hierzu der Tipp der Umweltberatung:

Viel Energie geht verloren, wenn man die Plätzchen mangels mehrerer Backbleche nicht zügig hintereinander backen kann und der Ofen dadurch immer wieder auskühlt. Um dies zu vermeiden, bereitet man das gesamte Gebäck vor, indem man es auf zugeschnittenes Backpapier setzt und dieses auf Tischen, großen Serviertabletts u.ä. zwischenlagert. Dann erst erhitzt man den Backofen. Nun kann man alles flott hintereinander einschieben, indem man das fertige Gebäck mitsamt dem Papier vom Blech nimmt und das nächste Papier mit der Plätzchenladung vorsichtig (heiß!) auf das Blech zieht.



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